Streetbombing

Streetbombing

“Bombings” – ein Wort, das je nach Kontext schlechte Gefühle auslöst. Im HipHop-Lingo ist Bombing ein positiver Terminus. Es steht für kreative Energie, Action, Kunst auf Mauern und Zügen. Die Urheber zwingen ihren Mitmenschen ungefragt und ohne Einverständnis Bilder auf, die sie täglich begleiten. Wenn sie dabei als erfrischende Farbflecke oder gar als inspirierende Abwechslung im Alltagsgrau wahrgenommen werden, umso besser.

Seit 1998 gilt in Zürich die Devise “Null-Toleranz bei Graffitis”. Arbeitslosen- und Integrationsprojekte wie “Schöns Züri” übernehmen die Aufgabe, “Sprayereien” rasch aus dem öffentlichen Raum zu entfernen. Das Foto ist oft der einzige Beweis, dass ein Werk je existierte. Auch wenn die Qualität einzelner Aufnahmen zu Wünschen übrig lässt, zählt deren Vorhandensein.

14K verfolgte die Entwicklung der Zürcher Writing-Szene stets. Als Magazin widmete es der Kunst – die Szeneintern und -extern oft nicht als solche angesehen wird – von 1988 bis 1998 einen grossen Teil seiner Aufmerksamkeit. Auch im www-Zeitalter hält 14k.ch mit zwei Galerien die Fahne hoch für SpraycanArt aka Graffiti aka Bombing.

Für Informationen zu Bildern im Ordner “zum Abklären” sind wir dankbar. Weisst du, welcher Crew das Piece zugeordnet werden kann? Dann freuen wir uns über deine Nachricht über unser Kontaktformular. Wenn du Bilder hast, die du 14k.ch zur Veröffentlichung zur Verfügung stellen willst, nehmen wir diese unter genannter Adresse entgegen. Bitte beachte: Bei Streetbombings berücksichtigen wir Bilder, die sich auf Zürcher Stadtgebiet befinden. Bitte erwähne, an welcher Strasse sich das Bild befindet/befand. Bei Trainbombings berücksichtigen wir Bilder, die sich auf Zügen des Zürcher Verkehrsverbundes befinden.

Hinweis: 14k.ch dokumentiert die Entwicklung von Graffitis in Zürich. Mit unseren Inhalten rufen wir nicht auf, illegale oder strafbare Handlungen zu begehen.


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