In und um Zürich passiert SpraycanArt-technisch einiges mehr, als unsere Galerien vermuten lassen. Die nächsten vier Tage gibt’s einen kleinen Einblick.
Cope2, immer wieder Cope2… Es ist ja nicht so, dass wir noch nie über ihn berichtet hätten. Aber der Tausendsassa an der Can lässt keine Gelegenheit aus, von sich reden zu machen. Diesmal erzählt er seine Geschichte in die Kameras von Foot Locker in der Reihe Adidas Originals.
Welche Projekte der Bronx-King aka The True Legend sonst noch verfolgt und was er über sich zu erzählen weiss, ist auf seiner Seite nachzusehen.
Die amerikanische Zeitschrift “TIME” hat sich der Frage angenommen, ob Graffiti Kunst oder Vandalismus ist. Dafür engagierte die Redaktion Cope2, ein grossflächiges Mural zu gestalten. Auf der Archiv-Seite der TIME findet sich eine Sammlung von Aussagen zu Sprüh-Bildern und -Statements seit 1964.
Anlässlich seines Besuchs in Paris (siehe 14K-News vom 26.09.2007) empfing Seen offenbar so viel Liebe vom alten Kontinenten, dass er sich entschied, einen Online-Shop zu gründen. Auf BlackMarket gibt es Originale von ihm, PJay, Duster, Comet und Cap zu kaufen, die durchaus auch in einem kleineren Budget Platz finden. Weihnachten war schon ferner…
Die Anklage gegen Ket (siehe 14K-News vom 13.06.2007) endet in einem Vergleich. Damit endet die Anklage gegen ihn, die 42 Jahre Knast forderte.
Die Süddeutsche Zeitung führte ein Interview mit dem einerseits erleichterten, andererseits konsternierten Writer aus Brooklyn. Den Fehler betreffend “From Here To Fame” muss man grosszügig übersehen. Den Verlag gibt es längst.
Der Buff ist des Graffitis’ Tod. Ausser man erhebt ihn zur Kunst. Fred Trackrat macht es auf Leinwand, “Schöns Züri” und die weltweiten Pendants in ihrer Umgebung vor. Dabei entsteht auf den Mauern – unbewusst und wohl auch ungewollt – Neues, was sich bei genaurer Betrachtung als Altes herausstellt.
Was seit dem Internet-Zeitalter mit Erweiterungen wie Google Maps alles möglich wurde: Weltweit legale Wände zum bemalen sucht man heute beispielsweise einfach und bequem über eine Website…
Über die Umtriebigkeit von Mr. Wiggles haben wir gestern berichtet. Ein weiteres Produkt aus seiner Küche – hier in Zusammenarbeit mit MindGem – ist der Graffiti Creator. Font auswählen, Text schreiben, modifizieren… Die Flash-Applikation lässt einiges zu.
SpraycanArt sorgte schon immer für geteilte Emotionen, die von heftigster Ablehnung bis himmelhoch jauchzender Befürwortung und Unterstützung reichen. Erwartungsgemäss spiegelt sich das erst recht, wenn sich ein Freiluftmuseum mitten in einem hippen Quartier niederlässt.
So geschehen in Lissabon, wo sich seit Juli in Bairro Alto Bilder in den Strassen befinden, die museal mit Hintergrundinformationen über Künstler und Techniken aufwarten und damit für erhitzte Gemüter sorgen.
Der Respekt vor Kirchen und (kunst-)historischen Monumenten nimmt ab. Während diese Denkmäler in der Vergangenheit Tabu waren, finden sich in neurer Zeit immer häufiger auch darauf Tags und Pieces. Städte mit einer hohen Dichte an historisch wertvollen Objekten leiden daran, besonders Athen.
Zur Verarbeitung eines Traumas kann es helfen, beim Psychologen das Erlebte en miniature nachzuspielen. Es kann aber auch einfach Spass machen, ‘ne Pappstadt aufzubauen und darin etwas rumzuspielen!
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